
02.12.25 –
Haushalt 2026: Bad Bramstedt steht vor historischen Herausforderungen – Grüne setzen auf ausgewogene Priorisierung und soziale Gerechtigkeit
Bad Bramstedt, 02.Dezember 2025 – Der städtische Haushalt 2026 weist ein Rekorddefizit von rund 12 Millionen Euro auf, was die Stadt vor existenzielle Entscheidungen stellt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat in einer intensiven Haushaltsklausur ein Konzept erarbeitet, das die kommunale Handlungsfähigkeit sichert, ohne soziale Spaltung oder strukturelle Nachteile für zukünftige Generationen in Kauf zu nehmen. „Es darf keine Klientelpolitik geben – wir müssen dort sparen, wo es die Allgemeinheit am wenigsten belastet, und dort investieren, wo es der größten Zahl zugutekommt“, betont der Fraktionsvorsitzende Gilbert Sieckmann-Joucken. „Dass dies mit Härten verbunden ist, ist uns bewusst. Aber wir sind es den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, ehrlich zu kommunizieren: Die Zeit der Vollkaskoversicherung in allen Lebensbereichen ist vorbei.“
Die Grünen priorisieren im Haushaltsentwurf 2026 drei zentrale Handlungsfelder:
Konkrete Einschnitte sind unvermeidbar, werden jedoch sozial abgefedert:
Die Grünen betonen, dass die Haushaltsentscheidungen transparente Abwägungsprozesse widerspiegeln: „Jeder Euro, den wir heute für nicht essenzielle Ausgaben verwenden, fehlt morgen bei der Sanierung von Schulen, Radwegen oder der Energiewende“, macht Sieckmann-Joucken deutlich. Die Fraktion lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen einzubringen – „nur gemeinsam können wir Bad Bramstedt zukunftsfest machen“.
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