


16.01.26 –
Information des Bauhofs zu den umgestürzten Bäumen im Herrenholz:
"Moin, am vergangenen Samstag sind im Bereich Herrenholz infolge starken Ostwindes zwei etwa 30 Meter hohe Buchen (Fagus sylvatica) umgestürzt. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden, jedoch verdeutlicht dieses Ereignis erneut die zunehmende Anfälligkeit bestimmter Baumarten gegenüber extremen Witterungseinflüssen. Die Rotbuche (Fagus sylvatica) reagiert besonders sensibel auf die veränderten klimatischen Bedingungen der letzten Jahre. Wiederholte Hitze- und Trockenperioden führen zu Wasserstress. Geschwächte Buchen reduzieren ihr Wurzel- und Kronenwachstum, was langfristig zu Vitalitätsverlust und erhöhter Bruch- oder Wurfgefahr führt.
Vorschädigungen durch Pilze und Schädlinge. Trockenstress begünstigt das Eindringen holzzerstörender Pilze sowie sekundärer Schädlinge. Diese Schäden sind von außen oft nicht sofort erkennbar, beeinträchtigen jedoch massiv die innere Stabilität des Baumes.
Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Stabilität des Bestandes langfristig zu verbessern, ist für die Jahre 2026/2027 eine weitere Durchforstungsmaßnahme vorgesehen. Ziel dieser Maßnahme ist es, kranke, geschwächte und instabile Bäume gezielt zu entnehmen, die Standfestigkeit des verbleibenden Bestandes zu erhöhen, sowie den Jungbaum- und Naturverjüngungswuchs zu fördern, um den Wald klimaresilienter aufzustellen.
Die Durchführung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Forstbetriebsgemeinschaft, unter Beachtung nachhaltiger forstwirtschaftlicher Grundsätze. Diese vorsorgenden Maßnahmen dienen sowohl dem Schutz von Menschen und Infrastruktur als auch dem langfristigen Erhalt eines gesunden, stabilen Waldes.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Bartels, stellv. Bauhofleitung"
Vielen Dank für die ausführliche Erläuterung.
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